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DGIV Kaminabend am 22. Oktober 2018

Okt 01, 2018 von admin Kategorie: Allgemein 0 Kommentare

Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V. (DGIV)

lädt für

Montag, 22. Oktober 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, zu einem Kaminabend mit

Dr. med. Stephan Dittrich,,

Projektleiter seitens BDC und DGCH,

in den Capital Club Berlin, Mohrenstraße 30 in 10117 Berlin ein.

Bereits in seinem Sondergutachten 2012 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen empfohlen, einen sektorenübergreifenden einheitlichen Ordnungsrahmen zu schaffen, um die Effizienzpotenziale an der Schnittstelle ambulant-stationär heben zu können. Es versteht sich von selbst, dass dieser einheitliche Ordnungsrahmen auf einheitlichen Vergütungsbestimmungen nach dem Prinzip „gleiches Geld für gleiche Leistungen“ aufbauen muss. Aber Bundesregierung und Gesetzgeber haben sich über Jahre hinweg schwer damit getan, diese Erkenntnisse umzusetzen. Die Komplexität des Gesundheitsversorgungssystems und die Beharrungskräfte in der sektoralen Versorgung führten u. a. immer wieder dazu, dass an diesem Thema nicht konsequent gearbeitet wurde. Heute haben wir aber eine neue Lage zu verzeichnen. Die Bundesregierung hat erkannt, dass zur Erreichung einer sektorenübergreifenden Versorgung nachhaltige Schritte eingeleitet werden müssen.

Bis es soweit ist, wird es wohl noch weiter dauern, aber immerhin wurden Kommissionen eingesetzt, die bis spätestens 2019 bzw. 2020 Vorschläge für die Weiterentwicklung zu einer sektorenübergreifenden Versorgung des stationären und ambulanten Systems einschließlich neuer Vergütungsbedingungen erarbeiten sollen.

Es kann gar nicht genug gewürdigt werden, dass unabhängig davon von den chirurgischen Fach- und Berufsdachverbänden Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und Berufsverband der
Deutschen Chirurgen (BDC) das Projekt Hybrid-DRG als eine sektorenunabhängige Versorgung von Erkrankungen, welche zur Behandlung einer ambulanten bzw. kurzstationären Operation
bedürfen, initiiert wurde und gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse, der KKH Kaufmännische Krankenkasse und der NAO GmbH – Kliniknetz für Integrative Medizin umgesetzt wird.

Die Schaffung einheitlicher Qualitäts- und Vergütungskriterien für Praxen und Kliniken für Leistungen / identische Indikationen im Schnittstellenbereich zwischen ambulant und stationär ist
ambitioniertes Ziel dieses Projektes, dessen Ergebnisse viel Strahlkraft für kommende Strukturentscheidungen mit sich bringen könnten.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Herrn Dr. Dittrich über das Projekt „Hybrid-DRG Thüringen
– Neue Wege im Gesundheitswesen“ diskutieren zu können.

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