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DGIV-Kaminabend am 26. November 2018

Nov 07, 2018 von MSCG Technology Kategorie: Allgemein 0 Kommentare

Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V. (DGIV) lädt für

Montag, 26. November 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, zu einem Kaminabend mit

Prof. Dr. Andreas Schmid,

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Bayreuth

in das Hotel Melia Berlin, Friedrichstraße 103 in 10117 Berlin ein.

Die Idee, die Standorte kleiner Krankenhäuser mit zur ambulanten Versorgung zu nutzen, ist nicht neu. Neu aber ist, dass auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) solche Lösungen als geeignete Zielstellungen verfolgt. Die KBV nutzte ihre Herbsttagung unter anderem zur Vorstellung eines neuen Konzepts und Gutachtens zum Umbau und Erhalt von kleineren Klinikstandorten vor allem in ländlichen Regionen, die zu „Intersektoralen Gesundheitszentren“ (IGZ) werden sollen – ambulante Einrichtungen mit stationären Zusatzangeboten.

Das Gutachten der Universität Bayreuth und der Oberender AG bestärkt die Gedanken, dass IGZ nicht nur eine grundsätzliche Überlebensfähigkeit in den Strukturen unseres Gesundheitswesens haben können und legt detailliert dar, wie solche Umwandlungen konkret vorgenommen werden können.

Mit fundiertem Zahlenmaterial werden gute Argumente geliefert, um aus der jahrzehntelang stabil stehenden Betonmauer zwischen ambulanter und stationärer Versorgung einen großen Stein herausbrechen zu können. Denn nach der schwächelnden Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) ist mit den Intersektoralen Gesundheitszentren ein flächendeckend agierender neuer Versorgungsbereich in der Diskussion, in dem die Integrierte Versorgung eine notwendige Grundlage der Leistungserbringung darstellt.

Jetzt müssen die Weichen richtig gestellt werden, zumal sich die DGIV auch andere Wege vorstellen kann, um zu Intersektoralen Gesundheitszentren zu kommen, nämlich aus dem ambulanten Sektor heraus, z. B. durch geeignete stationäre Versorgungsaufträge für Praxiskliniken.

Niemand wäre besser geeignet, uns über das IGZ-Gutachten fundiert Auskunft zu geben, als Prof. Dr. Andreas Schmid von der Universität Bayreuth, der Projektleiter der Studie wird für unseren Kaminabend als Referent und Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Thema soll in diesem Zusammenhang nicht nur das Gutachten selbst sein; sondern wir wollen uns gemeinsam mit Prof. Schmid auch darüber Gedanken machen, wie die Ergebnisse des Gutachtens relevante Versorgungswirklichkeit werden können, welche Steine es dafür noch aus dem Weg zu räumen gilt und wie schließlich auch die DGIV mit ihren Mitgliedern den Aufbau intersektoraler Versorgungsstrukturen unterstützen kann.

Ein volles Programm für einen einzigen Kaminabend! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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